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10 Tips für eine überzeugende Fussgesundheit

 

1. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, dennoch bildet das tägliche Waschen die Basis für gesunde Füsse. Gerade die Zehenzwischenräume sind ein Paradies für Pilzerkrankungen und Keime aller Couleur und sollten daher auch beim Abtrocknen nicht vergessen werden.

 

2. Hochwertige, atmungsaktive Socken und Schuhe sind der zweite wichtige Grundpfeiler für gesunde Füsse. Oberleder und Innenfutter sollten aus schweissaufsaugendem Material bestehen, um ein feucht-warmes Klima und stinkende Füsse zu vermeiden. Auch ertastbare Innennähte können zu Druckstellen und Blasen führen und sollten daher schon beim Schuhkauf als Knock-out Kriterium gelten.

 

3. Kaum Aufwand, dafür eine langfristige Wirkung erzielt der Schuhträger, in dem er nicht zwei Tage hintereinander dasselbe Paar Schuhe ausführt. Nach dem Tragen empfiehlt es sich, dem Schuh eine Schonzeit von etwa einem Tag zu gönnen. Damit behält das Schuhwerk nicht nur länger seine Formstabilität, sondern der Besitzer beugt gleichzeitig auch Schweissfüssen vor.

 

4. Auch in hochwertigen Schuhen leisten unsere Füsse täglich Schwerstarbeit. Eine regelmässige Inspektion auf Risse, Verletzungen oder Blasen hilft dabei, Hühneraugen, Pilze und andere Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig Abhilfe zu leisten.

 

5. Bei der täglichen Fusspflege das Eincremen nicht vergessen. Trockne Füsse neigen deutlich schneller zu Rissbildungen als gepflegte Füsse. Selbst kleinste Verletzungen sind der ideale Nährboden für Fusspilze. Blasenbildung, Rötungen, Nässen und Juckreiz in den Zehenzwischenräumen sind Anzeichen für eine ernst zu nehmende Pilzerkrankung des Fusses. In diesem Fall schafft ein Arztbesuch in Kombination mit einer entsprechenden Fusskur schnell Abhilfe, denn unbehandelt kann Fusspilz zu schweren Infektionen führen.

 

6. Die Nägel in regelmässigen Abständen kürzen, um kleine Risse und Keimbildungen zu verhindern. Zeichnen sich brüchige, gelbliche Nägel ab, sind dies Indizien für eine Pilzerkrankung des Nagels und sollten umgehend behandelt werden. In der Regel helfen Salben, die den befallenden Nagel nach und nach auflösen. Der nachwachsende Nagel sollte mit antimykotischer Creme oder antimykotischen Tinkturen behandelt werden. Übrigens: Wer glaubt, Fusspilze könnten andere Körperregionen nicht infizieren, hat die Rechnung ohne den Fadenpilz Trichophyton rubrum gemacht. Dieser Hautschmarotzer wandert mit Vorliebe von den Zehenzwischenräumen zu weit höheren Körperstellen und treibt an den Händen, der Leistenbeuge oder sogar den Achseln sein Unwesen.

 

7. Der Kardinalsfehler bei der Fusspflege: Nagelknipser, Hornhautzange oder Nagelschere richten bei einem Einsatz mehr Schaden an, als dass sie streichelzarte Füsse begünstigen. Gleichzeitig öffnen sie die Tore für Infektionen aller Art. Daher die Hornhaut nur mit stumpfen Werkzeugen entfernen wie etwa einem Bimsstein.

 

8. Liegt bereits eine Fehlstellung des Fusses vor, empfiehlt es sich in Absprache mit dem Orthopäden, entsprechende Einlegesohlen zu tragen, um Plattfuss, Hohlfuss, Senkfuss oder Spreizfuss auszugleichen. Vor allem Diabetiker bemerken Druckstellen aufgrund von Durchblutungsstörungen häufig zu spät und erhöhen somit das Risiko für nässende Verletzungen und Infektionen.

 

9. Auch wenn wir unsere Schuhe lieben, in der Freizeit erweist sich Barfusslaufen als wahre Wohltat für unsere Füsse und kräftigt zugleich das Bindegewebe, unsere Gelenke und Muskulatur sowie die Bänder. Allerdings sollte sich die Freifusskultur auf die eigenen Räumlichkeiten oder bekannte Grünflächen beschränken und nicht etwa in Schwimmbädern, Saunen o.Ä. praktiziert werden.

 

10. Wellness für die Füsse. Am Ende eines ereignisreichen Tages wirkt ein ca. 10-minütiges Fussbad oder auch eine Fussmassage wahre Wunder und fördert zudem die Durchblutung. Nach dem Wasserbad unbedingt eine Feuchtigkeitscreme auftragen, um der Haut die entzogenen Nährstoffe wiederzugeben.

 

Fazit: Wer seine Füsse auf diese Weise hegt und pflegt, erklärt nicht nur Fusspilzen, Schweissfüssen und anderen Erkrankungen den Krieg, sondern sichert sich auch langjährige, treue Wegbegleiter.

 

Quellenangabe: www.shoepassion.de/blog/10-tipps-fur-gesunde-fuse